Ernst Leitz
Elmar 5cm 1:3,5
für Leica M39 / LTM
Die kompakteste Normalbrennweite
Das 5cm Elmar ist legendär.
Es ist DAS Schraubleica-Objektiv schlechthin.
Eingeführt im Jahr 1925 wurde es 1930 zum ersten Wechselobjektiv in der Geschichte der Kleinbildfotografie und ist bis heute das kompakteste aller Schraubleica-Objektive.
Das 5cm Elmar war prägend für den „Leica-Look“ in den Arbeiten vieler bekannter Fotografen des 20. Jahrhunderts.
Es ist scharf, exzellent korrigiert und zeichnet sehr harmonisch.
Den Bildeindruck empfinde ich als besonders natürlich für das menschliche Auge.
Erst mit der Einführung des berühmten Summicron 5cm 1:2 im Jahr 1953, unter Einsatz von Lanthangläsern und einer ungleich aufwändigeren Optikkonstruktion, konnte das 5cm Elmar in den Punkten Auflösungsvermögen, Vignettierungsfreiheit und Kontrast übertroffen werden. Die Kompaktheit ist bis heute ungeschlagen.
Mit 5cm bzw. 50mm Brennweite ist es ein Objektiv mittlerer Brennweite und damit gewissermaßen ein Allrounder.
Nur selten benötigt man eine lichtstärkere Optik als 1:3,5. Mit dem Elmar durch die Straßen zu ziehen macht einfach Spaß! Eine Barnack mit Elmar nimmt man gerne überall mit hin.
Look
Das 5cm Elmar ist das erste Objektiv des Leica-Systems und gehört für mich zu den besten je geschaffenen Normalbrennweiten in puncto Bildeindruck. Es zeichnet sehr organisch und gefühlvoll. Die Fotografien wirken klassisch und haben Größe. Sie transportieren eine ruhige, edle aber zugleich einfühlsame Atmosphäre.
Das Elmar zeigt keinerlei charakteristische Bildfehler oder auffällige Effekte, anders als zum Beispiel das Summar und Summitar, sondern besticht durch eine absolut harmonische Zeichnung und das, ohne sumpfig oder charakterlos zu wirken.
Nutzt man ein sauberes und vergütetes Exemplar, so erzeugt das 5cm Elmar einen zurückhaltenden Vintage-Look, knackige Kontraste und kontrollierte Lichter, zeichnet aber nach wie vor Elmar-typisch. Die Fotos wirken vergleichsweise modern, aber ohne den technisch perfektionierten, klinischen Look heutiger Objektive.
Um einen stärkeren Vintage-Look zu erzielen, nutzt man die nicht-vergüteten Versionen. Das Objektiv zeichnet dann dennoch scharf und sauber, jedoch werden kontrastreiche Kanten weicher und die Lichter bekommen einen samtigen Glow. Je nach gewünschtem Bildeindruck kann das die Atmosphäre sehr gut unterstützen.
Den deutlichsten Glow erreicht man mit leicht nebligen Elmaren. Der bedachte Einsatz solcher Objektive hat seine Berechtigung und kann als Gestaltungsmittel das kreative Schaffen unterstützen und sehr viel Freude bereiten. Man muss dann deutliche Kontrastverluste und eine etwas verringerte Schärfe einplanen, wird aber oft mit einer Zartheit und einem warm und gemütlich wirkenden Bildeindruck belohnt. Lichter und Reflexionen beginnen regelrecht zu leuchten! Bildbeispiele eines nebligen 3,5cm Elmars gibt es hier. Die Wirkung ist vergleichbar.
Das Bokeh transportiert bei F 3.5 eine tolle Stimmung ohne aufdringlich zu sein. Für Portraits ist das Objektiv durchaus nicht ungeeignet, der Hintergrund wird damit nicht diffus und ultraweich, wie man das von modernen, lichtstarken Portrait-Objektiven kennt, sondern ist deutlich gezeichnet. Ich persönlich mag diesen Look für manche Portraits, da sich die Personen bereits gut vom Hintergrund absetzen, trotzdem die Umgebung aber noch erkennbar bleibt. Hierdurch wird das Motiv nicht so sehr von seiner Umwelt isoliert, der Kontext bleibt erhalten und die höhere empfundene Raumtiefe kann die Atmosphäre unterstützen. Portraitobjektive erzeugen gerne zwei Ebenen, die Scharfe (die Person) und die Unscharfe (der Hintergrund). Dazwischen gibt es gefühlt nichts. Diese etwas unnatürliche Isolation hat sich in der Portraitfotografie durchgesetzt, ist aber nicht in jedem Fall vorteilhaft.
Bei der Blende hat Ernst Leitz keine Mühen gescheut und dem winzigen Objektiv 10 leicht abgerundete Lamellen spendiert, die für eine nahezu kreisrunde Öffnung über den gesamten Einstellbereich sorgen. Hierdurch bleiben Lichtpunkte rund und treten nicht als störende Polygone hervor.
Die maximale Abbildungsleistung wird wie üblich in etwa bei Blende 8 erreicht.
Besonderheit
Gute optische Eigenschaften sind für 50mm/5cm Objektive aus heutiger Sicht natürlich die Regel. Das wirklich Großartige am Elmar ist seine Kompaktheit!
Das Objektiv ist zusammenschiebbar (kollabierbar) und verschwindet im ungenutzten Zustand nahezu vollständig im Inneren der an sich schon kleinen Leica und die Leica damit in jeder Manteltasche. Im Grunde ist die Leica mit Elmar im Transportzustand nicht ernsthaft größer als der Kamera-Body mit Gehäusedeckel! Mit einem einzigen Handgriff hat man eine Spitzenoptik einsatzbereit. Genial!
Unauffälliger geht es nicht.
Sie wollen mit einer soliden Ausrüstung unbemerkt und völlig unterschätzt auf die Jagd nach authentischen Fotos gehen? Dann kommen Sie am Elmar nicht vorbei!
Die Brennweite entspricht der des eingebauten Suchers einer Barnack-Leica, sodass kein weiteres Zubehör erforderlich ist.
Das System ist klein und schwer, die Leica stoßfrei und sanft in der Auslösung. So sind auch längere Belichtungszeiten kein Problem. Ich habe eine Reihe scharfer Fotos bei 1/5s Belichtungszeit aufgenommen. Bei 50mm Brennweite!
Eine Schraubleica fühlt sich in der Hand sehr schwer an, tatsächlich trifft das Attribut „dicht“ besser zu als „schwer“. Eine IIIf mit roten Kontaktzahlen und Vorlaufwerk (die schwerste Schraubleica) mit 5cm Elmar und eingelegtem Film wiegt gerade mal 550g. Man kann sie den gesamten Tag umhängen haben, ohne sie zu spüren. Durch das extrem flache Profil bei eingefahrenem Elmar geht einem seine Begleiterin wirklich nie im Weg um.
Verfügbarkeit und Preis
Insgesamt wurden von den 5cm Elmaren mit einer Lichtstärke von 3,5 im Produktionszeitraum 1930-1953 in etwa 240.000 Stück gefertigt. Das mag erstmal nach einer großen Menge wirken, bedenkt man aber in welchen Größenordnungen von anderen Herstellern 50mm Objektive produziert wurden, ist das erstaunlich wenig. Zum Beispiel von Nikons Pancake 50mm 1.8 wurden in der Größenordnung 1.000.000 Exemplare über einen kürzeren Produktionszeitraum hergestellt.
Dennoch erfreuen sich die 5cm Elmare einer immensen Verbreitung und sind in Deutschland auf dem Gebrauchtmarkt leicht zu bekommen. Durch die, verglichen mit anderen Leica-Objektiven, hohen Fertigungszahlen zahlt man hier eher für den Gebrauchswert, als für den Seltenheitswert.
Es gilt allerdings zu beachten, dass die Objektive mindestens 70 Jahre alt sind. In Folge dessen ist meiner Erfahrung nach die große Mehrheit im Inneren neblig und weist Kratzer oder Vergütungsschäden auf.
Insbesondere feine Kratzer, häufig als Putzspuren bezeichnet, und Nebel werden von Verkäufern gerne verschwiegen. Hier gilt es wirklich vorsichtig zu sein!
Perfekte Elmare haben dann doch auch schon wieder einen gewissen Seltenheitswert. Die gute Nachricht: Sehr wenige (einzelne) kleine Kratzer bereiten erfahrungsgemäß keine Probleme.
Der umgangssprachlich als Nebel bekannte, ölige Beschlag im Inneren vieler alter Objektive kann die Abbildungsleistung ganz erheblich beeinträchtigen, mindert Kontraste, lässt Lichter ausblühen und reduziert die Schärfe. Zu einem gewissen Grad kann das ein wünschenswerter Effekt sein, wenn man auf sehr deutlich hervortretenden Vintage-Look steht. Das kann aber auch sehr schnell störend werden und viele Aufnahmen ruinieren. Durch eine (nicht ganz günstige) Überholung des Objektivs kann Nebel beseitigt werden.
Gut benutzbare, verchromte Elmare bekommt man ab 350€. Für wirklich perfekte muss man schon eher mit 500€ rechnen. Bei den Vernickelten halte ich für ein gut erhaltenes 450€ und für ein perfektes 550-650€ für einen angemessenen Preis. (Stand 03/26)
Wie bei allen sehr alten Leica-Produkten darf man dabei aber nicht vergessen, dass die Sachen defacto keinen Wertverlust haben. Das sind wir nicht gewohnt.
Passt man gut auf seine Sachen auf und verkauft sie zu einem späteren Zeitpunkt, ist es sehr wahrscheinlich, dass man die gesamte Nutzungsdauer quasi kostenlos bekommen hat. Es kann sogar sein, dass man Gewinn damit macht ein hochwertiges Gerät zu benutzen. Verrückt oder?
Objektiv putzen (Vorsicht!)
Damit oben genannte Kalkulation aufgeht, sei an dieser Stelle angemerkt, dass man gut beraten ist, alte Objektive so wenig wie möglich zu putzen! Geringe Mengen Staub und Schmutz auf der Frontlinse sind in den Aufnahmen absolut nicht bemerkbar. Ich empfehle ein Objektiv wirklich nur bei stärkerer Verschmutzung zu reinigen und auch dann ausnahmslos nur, wenn ein sauberes, geeignetes Putztuch zur Verfügung steht. Die alten Glassorten und Vergütungen sind sehr weich, hier kann man schnell ein tolles Objektiv und sehr viel Wert vernichten!
Objektive werden nie unterwegs mit dem Hemdsärmel oder dem T-Shirt geputzt. Hier hat man nahezu immer kleinere harte Staubpartikel im Stoff, die das Objektiv unter Garantie beschädigen. Auch das gute alte Mikrofasertuch, das hinterlistig im Rucksack lauert, ist kein kluger Einfall.
Da die Blendeneinstellung beim Elmar etwas fummelig vorne um die Frontlinse angeordnet ist, kann man in einer ungeschickten Aktion leicht mal einen Fingertapper auf der Linse hinterlassen. Mir zumindest passiert das von Zeit zu Zeit. Weise, wer so einen Fingerabdruck einfach zu ignorieren weiß. Ehrlich, das macht gar nichts!
Damit das ästhetische Empfinden wieder ungestört ist und das Abbild des Ungeschicks spurlos verschwindet, nimmt man sich nach der Fototour kurz Zeit und behebt das in einer sauberen Umgebung.
Ich gehe wie folgt vor: Im Idealfall zuerst Frontlinse mit einem weichen Pinsel, ich würde Echthaar (z.B. Ziege) empfehlen, von Staub freipinseln. So ist man etwaige Reibepartikel auf dem Glas los. Am besten auch außenrum den Staub entfernen.
Dann ein altes (weil sehr gute Oberfläche) und frisch gewaschenes Baumwoll (!) T-Shirt gut ausschütteln, die Linse anhauchen und, besonders wichtig, völlig ohne Druck, die Tuchstelle immer wieder wechselnd, ganz langsam kreisförmig die Linse putzen. Zwischendurch immer wieder anhauchen. Viel Licht ist hilfreich.
Meine Empfehlung: nicht zu perfektionistisch sein. Wer hier versucht, durch minutenlanges Putzen auch noch den letzten mikroskopischen Schmutz zu beseitigen, beschädigt das Objektiv unwiederbringlich!
Und das Wichtigste überhaupt: Kein Druck! Stellen Sie sich dabei vor Sie würden ihr Auge abwischen wollen, dann haben sie den richtigen Druck.
Zubehör
Sonnenblenden
Für ein so frühes Objektiv ist das Elmar extrem resistent gegen Flares, selbst in unvergütet. Es gibt trotzdem Situationen, in denen eine Sonnenblende angebracht ist. Zum Beispiel bei Niederschlag. Generell ist sie als Schutz keine schlechte Idee, da die vorderste Linse des Elmars recht exponiert liegt und das Glas weich und leicht zu beschädigen ist.
In der Praxis habe ich ehrlicherweise auf dem Elmar oft nur einen Objektivdeckel und keine Sonnenblende, da ich die Kompaktheit sehr schätze.
Die ursprüngliche Sonnenblende zum 5cm Elmar ist unter ihrem fünfbuchstaben-Code - FISON - bekannt. Eine verchromte FISON ist günstig und praktikabel, mit ihr macht man nichts verkehrt. Je nach Zustand und Version bekommt man sie für 40-120€ (Stand 04/26).
Insbesondere auf schwarzen Leicas und vernickelten Elmaren kommt für den Ästheten nur der FISON aus schwarz lackiertem Messing in Frage, wobei man dann mit 80-250€ rechnen muss (Stand 04/26).
Die, die es richtig authentisch wollen, benötigen für sehr frühe Objektive die erste Version des FISON, in schwarz und zum Stecken, das heißt ohne Spannschraube. In der Regel bezahlt man dafür 300€ aufwärts (Stand 04/26). Ob man so eine Sonnenblende wirklich zum Schutz auf seinem Elmar herumträgt? Aber Stil hat sie, das gebe ich zu!
Abgesehen von der eben genannten, ältesten Version kann man mehr oder weniger sicher auf allen FISON den Standard-Objektivdeckel, welcher z.B. aufs Elmar passt, anbringen.
Auf der modernsten Version der FISON hält der Objektivdeckel wirklich sicher. Man erkennt sie an der gerade endenen Front. Sie ist scharf nach innen gebördelt. Man findet sie deutlich seltener als die rundlich gebördelten Versionen.
Eine Alternative ist die sog. FIKUS, eine Universalsonnenblende, ausziehbar für die Brennweiten 5cm, 9cm und 13,5cm. Nutzbar auch auf dem Ekurz, dem 3,5cm Elmar.
Somit ist die FIKUS die Sonnenblende für alle Elmare! (vom Berg-Elmar, das seine eigene Sonnenblende mitbringt mal abgesehen).
Die FIKUS ist teilweise bereits ab 40€ zu bekommen und kostet selbst in perfektem Zustand nicht über 120€ (Stand 04/26).
Hat man mehrere Elmare, ist FIKUS die beste Lösung.
Eingefahren ist sie schwarz und damit auch auf schwarzen Leicas und vernickelten Optiken relativ unverfänglich.
Ein Nachteil: Man kann damit keinen Objektivdeckel nutzen.
Sucher
Braucht man zum 5cm Elmar einen Sucher? Nicht wirklich.
Für Brillenträger, bei Dunkelheit oder in dynamischen Aufnahmesituationen ist der SBOOI eine ausgezeichnete Lösung.
Versionen und Feinheiten
Jedes 5cm Elmar ist grundsätzlich aus Messing gefertigt und fühlt sich trotz des geringen Gewichts von gerade einmal 110 g sehr wertig und präzise an. Die optische Konstruktion ist über den gesamten Produktionszeitraum identisch geblieben. Auch die Blendeneinstellung, Zahl und Form der Blendenlamellen sowie der Fokus sind bei allen Versionen gleich.
Dennoch existieren eine Reihe bedeutender Unterschiede.
Der im direkten Vergleich wohl auffälligste Unterschied ist rein von ästhetischem Interesse und liegt in der Oberflächenveredlung.
Oberfläche: Nickel vs. Chrom
Von Links nach Rechts: unvergütetes, vernickeltes Elmar, dann ein sehr frühes aber nachträglich vergütetes Nickel-Elmar ohne Seriennummer (d.h. von vor 1932). Daneben zwei verchromte Elmare, das Linke davon mit Entfernungsscala in feet.
Von 1930 bis etwa 1935/1936 wurden Objektive von Ernst Leitz mit einer vernickelten Oberfläche ausgeliefert.
In etwa ab 1935 begann man die Objektive zunehmend zu verchromen. Nach 1936 wurden ausschließlich verchromte Elmare gefertigt.
Während Chrom einen kühlen, sehr hell reflektierenden, technisch perfekt aussehenden Glanz aufweist, wirken Nickeloberflächen, obwohl ebenfalls hochglänzend, wärmer und lebendiger.
Chrom wirkt auf uns moderner und technischer, Nickel dagegen wirkt antiker und vermittelt eher den Eindruck von Handwerkskunst.
In beiden Fällen aber, Nickel und Chrom, hat es Ernst Leitz wie kaum eine andere Firma meisterlich verstanden Oberflächen so zu veredeln, dass sie bedingungslose Perfektion ebenso ausstrahlen wie gelebte Feinwerk-Handwerkskunst.
Beide Oberflächen haben ein recht gutes Alterungsverhalten und sehen selbst in deutlich abgenutzt edel und wertvoll aus. Nickel hat hier in meinen Augen etwas die Nase vorn.
Für mich sind gut erhaltene vernickelte Elmare besonders reizvoll. Mindestens seit 70 Jahren sind alle Oberflächen in der gesamten Kamera und Objektivbranche verchromt, eloxiert oder lackiert und verkörpern vor allem Eines: Industrielle Perfektion.
Hiervon heben sich die vernickelten Objektive sehr deutlich ab und sind schon irgendwie eine Klasse für sich. Vernickelte Oberflächen sind eng mit den Anfängen der Kleinbildfotografie verbunden.
Für sehr alte und die allermeisten schwarz lackierten Schraubleicas sind vernickelte Objektive fast ein Muss, denn bei diesen Kameras sind die Bedienelemente vernickelt. Klar kann man hier auch mischen, empfehlen würde ich das, sofern man die Wahl hat, nicht.
Vergütung
Alle sehr späten Elmare waren serienmäßig vergütet. Doch auch von allen früheren Versionen gibt es zahlreiche vergütete Exemplare. Man findet sogar offensichtlich vergütete Elmare aus Fabrikationsjahren weit vor der Erfindung der Vergütung. Dies kommt daher, dass man als Kunde sein Elmar zur nachträglichen Vergütung ins Werk schicken konnte!
Die Linsenbeschichtungen dieser Tage waren noch nicht sehr hart und kratzbeständig uns sind deshalb heute oft nicht mehr perfekt. Das ist allerdings weniger dramatisch als man meinen würde. Wenige feine Kratzer werden im Bildergebnis nie auffällig. Regelrecht zerschundene Vergütungen dagegen würde ich meiden.
Nachdem das Elmar aus lediglich drei Linsengruppen besteht und somit die Zahl Glas-Luft-Übergänge auf 5 begrenzt ist, ist der Unterschied zwischen vergüteten und unvergüteten Exemplaren eher gering.
Im Folgenden ein paar weitere Aufnahmen, die mit dem Elmar entstanden sind: